Die Methodistenkirche in der DR Kongo ist nebst den grossen Zentren wie Kinshasa oder Lubumbashi, sehr stark in ländlichen Gebieten präsent.
Die Methodistenkirche finanziert die Grundstruktur durch Kollekten und Mitgliederbeiträge selbst. Allerdings sind die Renten der pensionierten Pfarrpersonen so klein, dass sie nicht zum Überleben reichen. In Krisensituationen geraten die aktiven und auch die ehemaligen kirchlichen Mitarbeitenden in grosse Not.
Connexio hope leistet in den Episkopalregionen Nord-Katanga und Süd-Kongo Beiträge an Solidaritätsfonds, durch die Pfarrpersonen und Mitarbeitende der Kirche, die krankheitshalber, durch Unfall oder andere Gründe in Not geraten, unterstützt werden. Die Verwaltung dieser Solidaritätsfonds erfolgt durch die Kirchen selbst.
Hier ein Beispiel eines Pfarrers aus Episkopalregion Nord-Katanga:
«Ich wurde in der Shungu-Klinik in Kamina wegen eines Schlaganfalls und Bluthochdrucks behandelt. Ich wurde bewusstlos und mit Sprachverlust in die Klinik eingeliefert. Insgesamt 35 Tage war ich im Spital. Nach einer erfolgreichen Physiotherapie konnte ich meine Gliedmassen wieder bewegen und auch meine Sprache wiedererlangen.»
Die Resilienz der Pfarrpersonen und der kirchlichen Mitarbeitenden ist durch die Verfügbarkeit des Solidaritätsfonds verbessert. Persönliche oder familiäre Notsituationen können schneller und besser überwunden werden.
| Projektname | Solidaritätsfonds für kirchliche Mitarbeitende |
|---|---|
| Projektnummer | 32200 |
| Partnerorganisation: | Eglise Méthodiste Unie – Nord-Katanga und Süd-Kongo |
| Land: | Demokratische Republik Kongo t |
| Region: | Episkopalregion Nord-Katanga und Süd-Kongo |
| Budget: | CHF 20‘000 |