Besonders in der Ukraine bedrohen Krieg und Gewalt die Zivilbevölkerung. Immer häufiger zerstören Angriffe die Energieversorgung – mit fatalen Folgen für Krankenhäuser, die auf zuverlässigen Strom angewiesen sind.
Das Distriktspital in Kalush versorgt rund 285.000 Menschen – doch die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur gefährden die Patientenversorgung. Vor allem Operationssäle und Intensivstationen brauchen ständig Strom.
Deshalb installiert das Krankenhaus jetzt Solarpanels auf dem Dach. Fachleute aus der Ukraine, die aktuell in der Schweiz leben, haben im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms «Wiederaufbau Ukraine» der Berner Fachhochschule eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Daraus entstand eine Partnerschaft mit der BKW Energie AG und dem SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft).
In der ersten Projektphase ging bereits eine 80-Kilowatt-Solaranlage ans Netz. Nun unterstützt Connexio develop die zweite Phase: weitere 100 Kilowatt Leistung – diesmal mit Panels aus ukrainischer Produktion. Das spart Transportkosten und stärkt die lokale Wirtschaft.
Der Stadtpräsident von Kalush, Andrii Naida, und der Generaldirektor des Spitals, Yaroslav Moroz, haben sich persönlich bei Connexio develop für die lebenswichtige Unterstützung bedankt.
Ein Ende des Angriffkrieges ist nicht in Sicht, immer wieder scheitern Friedensverhanlungen.
Wie immer leidet die Zivilbevölkerung am meisten. Deshalb kann diese Unterstützung buchstäblich Leben retten.