42 Kilometer wandern für einen guten Zweck? Kein Problem.
Am 6. September hat sich eine wanderfreudige Gruppe von Bargen aus aufgemacht und ist nach rund 10 Stunden gut auf dem Munot angekommen. Markus Da Rugna berichtet von dieser besonderen Tour durch den Kanton Schaffhausen.
Am 6. September hat sich eine wanderfreudige Gruppe von Bargen aus aufgemacht und ist nach rund 10 Stunden gut auf dem Munot angekommen. Markus Da Rugna berichtet von dieser besonderen Tour durch den Kanton Schaffhausen.
Es war Wanderwetter an unserem Wandermarathon. Zwölf Menschen zwischen 17 und 65 Jahren machten sich auf, um 42 km in Angriff zu nehmen. Nach den ersten Kilometern erreichten wir den nördlichsten Ort der Schweiz im Kanton Schaffhausen. Ideal für ein Gruppenbild, denn danach unterschieden sich die Lauftempi immer mehr.
Täuferstein und Rheinfall
Ein Täuferstein erinnert an die leidensvolle Geschichte und die geheimen Versammlungsorte der Täufer. Den Blick in die Ferne genossen wir von zwei Randentürmen aus, bevor es dann hinunter ins Klettgau ging. Dabei vernahmen wir, dass die Herkunft des Namens ‘das am Wasser gelegene’ umstritten ist, der Rhein sei zu weit weg, doch so weit wollten wir ja kommen. Nach einem Kaffee im hübschen Städtchen Neunkirch ging es bei bestem Wetter nochmals über einen Hügel hinunter an den Rheinfall, wo plötzlich unterschiedlichste Menschen das Bild prägten.
Alle schaffen es
Es ging dem Rhein entlang Schaffhausen entgegen; wir hatten es fast geschafft. Auch die Vorsichtigen, die zu Beginn nur einen Teil der Strecke wandern wollten, schafften es bis zum Munot. Sie waren die Gewinner des Wandermarathons, denn sie gingen über das hinaus, was sie von sich kannten. Wir liessen den reichen Tag in einem Gartenrestaurant bei feinem Essen und Ausblick ausklingen, bevor alle zufrieden nach Hause gondelten.
Text: Markus Da Rugna
Fotos: Ulrich Bachmann (Gruppenfoto) und Markus Da Rugna
Ein grosses Dankeschön an die Wandergruppe!
Connexio develop, Zürich,
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