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Mehr Solidarität in der Entwicklungszusammenarbeit

#MehrSolidaritätJetzt – Entwicklungszusammenarbeit stärken!

10. Januar 2024

Durch Covid, Klimakrise und Krieg leiden immer mehr Menschen unter Hunger und Armut. Trotzdem will der Bundesrat für den Globalen Süden immer weniger Geld zur Verfügung stellen.

Neuer Parlamentsbeschluss zulasten des Globalen Südens

Wegen der vom Parlament beschlossenen Erhöhung der Militärausgaben und der zu strengen Auslegung der Schuldenbremse will er bei der Entwicklungszusammenarbeit für die ärmsten Länder sparen. Das bedeutet weniger Geld für den Globalen Süden. Aus dem Budget der Entwicklungszusammenarbeit sollen von 2025 bis 2028 mindestens 1,5 Milliarden Franken für die Ukraine verwendet werden. Damit werden die Prioritäten in der internationalen Zusammenarbeit neu gesetzt. Natürlich braucht die Ukraine unsere grosszügige Unterstützung, aber dies darf nicht auf Kosten des Globalen Südens geschehen.

#MehrSolidaritätJetzt – Entwicklungszusammenarbeit stärken!

Es braucht jetzt auch mehr Solidarität mit den vielen Menschen, die in extremer Armut leben und Gefahr laufen, in Vergessenheit zu geraten. Die Schweiz muss endlich das von ihr mitgetragene UNO-Ziel erfüllen und 0.7% des Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit einsetzen. Nach den Zielen des Bundesrates sinkt diese Quote auf beschämende 0,36% Prozent. Deshalb fordert Connexio hope and develop gemeinsam mit Alliance Sud und weiteren Organisationen mit der Kampagne #MehrSolidaritätJetzt, dass die Schweiz ihre Entwicklungszusammenarbeit ausbaut und die Unterstützung der Ukraine ein eigenes, grosszügiges Budget erhält. Auf www.mehr-solidaritaet-jetzt können auch Sie ihre eigene Unterstützungsbotschaft verfassen und ganz leicht auf den Sozialen Medien teilen.
Danke für Ihre Solidarität!

 

„Die Schweiz hat sich dazu verpflichtet, die Nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 zu erreichen. Das geht nur, wenn die Menschen erreicht werden, die am stärksten gefährdet sind. Der aktuelle Beschluss des Bundesrats und des Parlaments spart genau bei diesen Menschen. Das ist beschämend und nicht kohärent.“

Corinna Bütikofer Nkhoma, Programmverantwortliche Connexio hope and develop