Halt in haltlosen Zeiten – Warum wir jetzt handeln müssen

Wir, Connexio develop, sind Teil der Kampagne «Halt in haltlosen Zeiten». Rund 40 Schweizer Hilfswerke haben sich zusammengeschlossen, um zu zeigen, warum Internationale Zusammenarbeit wichtig ist.
Aus Fehlern lernen in der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit

Die internationale Entwicklungszusammenarbeit hat eine ambivalente Geschichte. Insbesondere kirchliche Akteure waren lange Zeit von einem missionarischen Selbstver¬ständnis geprägt, das eng mit dem Kolonialismus verknüpft war. Wer «half», brachte nicht nur Brunnen und Schulen, sondern oft auch die Überzeugung mit, den richtigen Glau¬ben, die richtige Kultur und die richtige Ordnung zu vertre¬ten. Zusammenarbeit wurde so zur Einbahnstrasse – von oben nach unten, von Nord nach Süd.
Es begann mit zehn Mahlzeiten

Im Jahr 2000 wurde in Strumica (Nordmazedonien) das nach der ehemaligen Missionarin Ellen Stone benannte Sozialzentrum «Miss Stone» errichtet. Die Idee war schon damals, für Menschen in Not da zu sein. Es ist staunenswert, was seither gewachsen ist – und ein beeindruckendes Zeugnis unermüdlichen Engagements und gelebter Herzensweite.
JA zu Konzernverantwortung!

In den 60er Jahren wurden noch «Experten» und Kühe nach Ruanda verschifft, um die
Landwirtschaft zu intensivieren. Heute gehört es jedoch zum Selbstverständnis der IZA, sich
an lokalen Bedürfnissen auszurichten. Dennoch gibt es weiterhin viele Stolpersteine. Über 40 Schweizer NGOs haben deshalb gemeinsam ein Manifest erarbeitet – ein Aufruf zu gemeinsamen Schritten auf dem Weg zu gleichberechtigten Partnerschaften.
Blick nach Nordafrika: Mission-Talk mit Freddy Nzambe am 2. Juni

Freddy Nzambe lebt in Tunis und ist Superintendent für Algerien und Tunesien; beides Länder, in denen die Situation für christliche Gemeinden sehr schwierig ist. Er ist auch Vertrauensperson für junge Menschen aus Ländern südlich der Sahara, die in Tunesien studieren. Diese sind oft mit Rassismus konfrontiert. Dazu kommen Lebens- und Zukunftsfragen.
Methodist:innen in Argentinien: «Wir halten dagegen!»

Viele Menschen sind in die Armut abgerutscht. Demonstrieren sie, greift die Polizei hart durch. Was kann die Methodistenkirche in dieser Situation tun? Bischof Américo Jara Reyes spricht über Gründe der Armut, heruntergeschluckte Wut und eine Kirche, die hinschaut und handelt.
Ein Manifest zur internationalen Zusammenarbeit

In den 60er Jahren wurden noch «Experten» und Kühe nach Ruanda verschifft, um die
Landwirtschaft zu intensivieren. Heute gehört es jedoch zum Selbstverständnis der IZA, sich
an lokalen Bedürfnissen auszurichten. Dennoch gibt es weiterhin viele Stolpersteine. Über 40 Schweizer NGOs haben deshalb gemeinsam ein Manifest erarbeitet – ein Aufruf zu gemeinsamen Schritten auf dem Weg zu gleichberechtigten Partnerschaften.
Nur da sein für die Menschen – wie Jesus

Bożena Daszuta, Mitglied des Kirchenvorstands in Polen, war am 20. Januar im Connexio-Mission Talk zu Gast. Sie erzählte von Sommercamps, der Einladung des polnischen Präsidenten und der wachsenden Furcht vor dem Krieg. Und sie findet: Kirche muss authentischer werden.
Connexio Mission Talk mit Bischof Américo Jara Reyes

Der Mission Talk bringt Menschen zusammen – online. Diesmal im Gespräch: Bischof Américo Jara Reyes aus Argentinien
Nicht nur Sport: Wie «Mehr als Boxen» junge Menschen aufrichtet

Ende November 2025 fand in Cluj-Napoca (Rumänien) zum neunten Mal die «Gala der Jugend» statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden Projekte ausgezeichnet, die von und mit Jugendlichen durchgeführt werden. Das Programm «Mehr als Boxen» wurde von den Jurys gleich zweier Kategorien auf den ersten Platz gesetzt. Was überraschen mag: Nicht ein Sportverein steht hinter diesem Programm; vielmehr ist es eine berührende Form eines «Kircheseins für andere».